Lukas Übelacker blickt auf die Bundesliga

1. Wie lief die Hinrunde für euch? Hattet ihr eure Ziele erreicht?

Als Aufsteiger war unser primäres Ziel der Klassenerhalt. Die Bundesliga ist nicht ohne Grund die stärkste Liga der Welt. Das wollten wir nicht auf die leichte Schulter nehmen. Auf der anderen Seite waren wir aber auch heiß, mit einem Paukenschlag in die erste Liga zu starten. Das erste Ziel konnten wir zum Glück schon erreichen. Für den ersten Schlag haben wir aber auch schon sorgen können.

2. Was lief gut / schlecht?

Der neue Modus hatte uns schwer getroffen. Im alten Modus hatten wir viele Wechseloptionen, bei denen wir vor allem die Tischwechsel zu unserem Vorteil genutzt haben.

Trotzdem hatten wir einen guten Einstieg gegen Kassel, Schorndorf und Bonn. Das Bonziniduell gegen Ottweiler hätten wir natürlich gerne gewonnen. Immerhin war das Ziel des Klassenerhalts nach vier ungeschlagenen Spielen nicht mehr weit entfernt.

Das Spiel gegen Wedel war auf jeden Fall ein Highlight. Ein Unentschieden gegen einen so starken Gegner zeigt, dass man uns nicht unterschätzen darf.

3. Wie sieht euer Restprogramm aus?

Wir haben uns intensiv auf die Rückrunde vorbereitet. Der neue Modus sitzt besser und die Aufstellungen sind eingespielter.

4. Was sind eure Ziele für die Rückrunde?

Unser neues Ziel heißt: Spitzengruppe angreifen. Wir sind nur zwei Punkte hinter Hamburg, es ist also noch alles drin.

So oder so werden wir aber als Sieger aus diesem Wochenende gehen. Als Aufsteiger konnten wir uns gut in der ersten Liga einbringen und werden nächstes Jahr direkt mit dem Drang zur Spitzengruppe in die neue Saison starten.

5. Ihr seid als Meister der 2. Bundesliga dieses Jahr in die 1. Bundesliga gestartet. Wie war das für euch? Wie unterschiedlich sind die beiden Ligen aus eurer Sicht?

Der Sieg in der zweiten Liga war wirklich unglaublich. Nachdem wir so oft in der Relegation gescheitert sind, hätte keiner von uns gedacht, dass wir direkt aufsteigen, geschweige denn Meister werden. Der Bonzini war wirklich eine Waffe. Viele Mannschaften konnten gar nichts mit ihm anfangen. Und wer mit dem Tisch umgehen konnte, wurde langsam von ihm zermürbt.

In der ersten Liga ist dieser Effekt zwar noch zu spüren, fällt aber deutlich geringer aus. Jeder konnte sich wehren und wir mussten zeigen, dass wir gute Bonzinispieler sind.

Das war für mich auch der größte Unterschied zwischen den beiden Ligen. In der zweiten sind viele gute Soccerspieler, aber andere Tische werden selten gespielt. Wer also nach einem Vorteil sucht, sollte sich für nächstes Jahr vielleicht den Tornado anschauen.

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