Interview mit Ruben Heinrich

Interview mit Ruben Heinrich, Spieler bei Hannover 96

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Wie alt bist du, woher kommst du?
Ich blicke auf 35 Jahre Lebenserfahrung zurück und erlebe diese überwiegend in Hildesheim.

Seit wann spielst du Tischfußball und wieso?
In der Schule habe ich angefangen die Pausen mit Tischfußball zu verbringen. Im Rahmen meines Studiums habe ich in Hannover Menschen gesucht, die diese Leidenschaft mit mir teilen und bin bei der KGB Hannover (heute Hannover 96) fündig geworden.
Tischfußball hat viele begeisternde Facetten. Daher fällt es mir schwer, mich an dieser Stelle auf wenige bestimmte zu beschränken.

Seit wann in dieser Mannschaft?
Meine ganze Tischfußballkarriere bin ich einer Mannschaft treu geblieben. 2003 hatte ich die Ehre, das erste Mal für die KGB Hannover auflaufen zu dürfen.

Dein persönlich größter Erfolg?
Zu meinen größten Erfolgen in der Mannschaft zähle ich den ersten Meistertitel mit der KGB Hannover im Jahr 2005 und den Rekordmeistertitel 2014. Zudem war ich bei allen Meisterschaften der KGB Hannover als aktiver Spieler beteiligt, wofür ich sehr dankbar bin.
Außerdem zähle ich zu meinen größten Erfolgen den Vize-Weltmeistertitel im Einzel im Jahr 2011 und den World-Series-Sieg auf Garlando in diesem Jahr.

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Wie bereitest du dich auf das Bundesliga Finale vor?
Für mich sind zwei Dinge wichtig. Zum Einen der Besuch von möglichst vielen Turnieren im Vorfeld um Wettbewerbspraxis beizubehalten. Zum Anderen der Kontakt zu meinen Mannschaftskollegen im Vorfeld, damit ich beim Bundesliga-Finale genau weiß, für wen ich an diesem Wochenende kämpfe.

Wie hältst du dich am Turniertag fit?
Ich lege einen besonderen Fokus auf ausreichend Schlaf, was beim Tischfußball gar nicht so einfach ist. Zudem gibt es liebe Menschen in meinem Umfeld, die mir kleine Snacks für den Turniertag vorbereiten, damit ich stets mit Energie versorgt werde.

Welche Position spielst du am liebsten?
Am liebsten spiele ich auf einer Position neben einem Spieler, dem ich vertraue und für den ich Bestleistung abliefern möchte. Bekomme ich dieses Gefühl, geht es mir gut. Wenn mich dieser Spieler auch noch in den Sturm lässt, entspricht das meiner Wunschposition.

Was macht dich in diesem Team aus, warum bist du wertvoll fürs Team?
Die Identifikation mit der Mannschaft ist ein hohes Gut, welches ich zu bewahren pflege. Denn wenn ich mich mit der Mannschaft und dem Verein identifiziere, spiele ich nicht als Individuum, sondern als Bestandteil von etwas Größerem.

Wer ist aus deiner Sicht der fairste Spieler (und warum)?
Das kann ich so nicht beantworten, da es zum Glück eine Vielzahl von Spielern gibt, die auch in brisanten Situationen nach der gerechten Lösung suchen. Das macht für mich Fairness aus.

Welchen Gegner fürchtest du am meisten, wer liegt dir nicht? (Mannschaft oder Einzelperson)
Furcht ist im Tischfußball ein schlechter Berater. Jedoch liegen mir Spieler und Mannschaften nicht, die bewusst versuchen, den Gegenspieler durch unfaire Aktionen zu benachteiligen. Zum Glück kennt man viele von diesen Spielern und Mannschaften bereits im Vorfeld um darauf angemessen reagieren zu können.

Welches ist dein größtes Ziel im Tischfußball?
Im Tischfußball geht es wie in anderen Sportarten um den Gewinn von Titeln. Demnach beinhalten meine Ziele das Gewinnen von Titeln, die mir bisher verwehrt blieben und das Verteidigen und Wiederholen von Titeln, die ich in meiner Vergangenheit bereits gewinnen durfte.

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Hannover 96